Regierungssprecher Seibert: Heute abend stehen alle zum BVB

Thomas Tuchel nach der Explosion am Mannschaftsbus

Thomas Tuchel nach der Explosion am Mannschaftsbus

Auf die Explosionen nahe dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund haben Politik und Sportwelt mit Entsetzen und Solidarität reagiert.

Dortmund-Star Marc Bartra hat am Dienstag viel Glück im Unglück: Beim Bombenanschlag auf den BVB-Bus wird er schwer am rechten Arm verletzt, muss sofort operiert werden.

"Unsere Gedanken hier bei der FIFA sind nach den unerklärlichen Vorfällen von heute Abend bei der Dortmunder Bevölkerung, dem BVB-Team sowie bei den Fans von Borussia Dortmund und AS Monaco. Ich hoffe, es geht euch allen gut", twitterte der ehemalige BVB-Profi Ilkay Gündogan.

Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière äusserte sich nach den Explosionen nahe des BVB-Busses. De Maizière ist auch für Sport zuständig.

Heiko Maas (Bundesminister der Justiz:): "Schockierende Nachricht". Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) drückte ihre Anteilnahme aus. Das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen AS Monaco wurde daraufhin abgesagt. Ein Zeitpunkt seiner Rückkehr ins Team der Westfalen steht noch nicht fest. Revierrivale FC Schalke twitterte: "In solchen Momenten hält man im Revier fest zusammen".

Benedikt Höwedes (Weltmeister, Schalke 04): "Getrennt in den Farben, vereint gegen Gewalt!"

Bayern München: "Alles Gute, @MarcBartra und dem gesamten BVB!". "Wir spielen natürlich für Marc Bartra", betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. "Gute Besserung! Und allen Fans eine gute und sichere Heimreise!" Ähnlich äußerte sich der VfL Wolfsburg via Twitter. "Wir denken an euch", schrieb der VfB Stuttgart. Doch die BVB-Fans zeigten sich solidarisch. "Wir sind alle geschockt". Bei den Engländern sitzt der frühere Dortmund-Coach Jürgen Klopp auf der Trainerbank.

Reinhard Rauball (Präsident Borussia Dortmund): "Die Spieler werden das wegstecken und in der Lage sein, ihre Leistung abzurufen". "Wir müssen versuchen, das in irgendeiner Weise zu kanalisieren". "Durch die neuen Erkenntnisse wurde sein Zustand von leicht verletzt auf schwer verletzt hochgestuft", erklärte ein Polizeisprecher am späten Mittwochabend. Zum jetzigen Zeitpunkt seien die Hintergründe des Anschlags jedoch noch völlig unklar.

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