Formel 1: Hamilton siegt in Spanien vor Vettel

Schnell

Die beiden Mercedes Piloten kamen am besten mit dem Kurs bei Barcelona klar

In einem denkwürdigen Großen Preis von Spanien mit aufregenden Überholmanövern, Rad-an-Rad-Duellen, Strategiespielchen und Reifenpoker verpasste der Ferrari-Star gegen seinen englischen Titelrivalen seinen dritten Saisonsieg. ABMS analysiert den Strategie-Thriller beim Spanien GP. Rennen der Formel-1-Saison 2017, den Grand Prix von Spanien in Barcelona, vom 4. Startplatz in Angriff.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mercedes und Ferrari geht beim Europa-Start der Formel 1 weiter. Was den Speed im Rennen angeht, haben wir uns nichts geschenkt.

Das packende Duell Ferrari gegen Mercedes ging auch beim zweiten Boxenstopp von Vettel weiter. Max Verstappen (NED), Red Bull-Renault (1./5): Aufhängung nach Berührung mit Räikkönen. „Dabei hatte ich genauo wie Lewis neben mir durchdrehende Räder. Also fuhr Vettel weiter, ganz langsam, dann änderte er ein paar Einstellungen und konnte danach wieder Vollgas geben. Dahinter folgen die nach ihren Upgrades verbesserten Red Bulls mit Vorjahressieger Max Verstappen und Daniel Ricciardo.

Bei Mercedes war man nach dem Rennen überzeugt, Ferrari in einen Strategiefehler gehetzt zu haben.

Das ist auch Mercedes-Sportchef Toto Wolff: "Wir hatten das Rennen eigentlich schon verloren". „Sobald sie das gemacht haben, war klar: Wir gehen lang“, verrät der Österreicher. Im ersten Stint müssen wir reagieren, sonst werden wir von Lewis geschnappt.“ Vettel stoppte schon nach 15 Runden und fand: „Auf die weichen Reifen zu gehen war auch okay.“ Hamilton jedoch wechselte erst in Runde 21 die Reifen - und setzte auf die härtere Medium-Komponente. Vettel zog an dem Briten vorbei, dahinter schepperte es gewaltig. Im Q2 konnte der Deutsche seinen 15. Dann wurde er jedoch eingebremst vom virtuellen Safety-Car nach einem Crash zwischen Stoffel Vandoorne und Felipe Massa.

Für Hamilton war bereits die 64. Mercedes holte ihn noch unter dem VSC zum Stopp. Bis zu seinem Fehler lag er vier Zehntelsekunden vor Hamilton.

Grand-Prix-Sieg seiner Karriere WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel im Ferrari auf den zweiten Platz und rückte damit in der WM-Wertung bis auf sechs Punkte an den Deutschen heran. Der Ferrari SF70H hatte sich bisher als reifenschonender erwiesen, und er war bei allen Bedingungen und auf jeder Strecke schnell. „Ich hatte zuerst noch ein-, zweimal Hilfe von Überrundeten vor mir, durch die ich ebenfalls DRS hatte.

"Keine Chance", sagte Vettel. Da ist Lewis auf der Geraden einfach an mir vorbeigezischt“, so Vettel. Knapp blieb er damit als Einziger innerhalb der gleichen Runde wie Hamilton und Vettel. Am Schluss musste ich 26 Runden mit ihnen fahren. Zweitens hatte Hamilton nun freie Fahrt und nicht mehr die Luftverwirbelungen des Vordermanns vor sich, wie zu Beginn des Grand Prix. Der Finne Kimi Räikkönen markierte am Samstag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Bestzeit vor seinem Teamkollegen Sebastian Vettel.

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