Rafael Nadal in Paris im Schnelldurchgang im Achtelfinale

Rafael Nadal ist bei den French Open souverän ins Viertelfinale eingezogen

Rafael Nadal ist bei den French Open souverän ins Viertelfinale eingezogen

Novak Djokovic hat das früheste Ausscheiden eines Titelverteidigers bei den French Open seit 2004 gerade noch abgewendet.

Nach 1:40 Stunden verwandelte die an Position vier gesetzte Muguruza den zweiten Matchball mit ihrem zweiten Ass. Nadal setzte sich gegen Robin Haase aus den Niederlanden 6:1, 6:4, 6:3 durch. Carina Witthöft, einzig verbliebene Deutsche, genießt dagegen einen freien Tag. Muguruza bekommt es jetzt mit der Gewinnerin des Duells zwischen der Französin Kristina Mladenovic und Shelby Rogers aus den USA zu tun. In nur 90 Minuten fegte Nadal über Nikoloz Basilashvili hinweg. Seine einzigen beiden Niederlagen hatte Nadal in Paris 2009 (Achtelfinale) und 2015 (Viertelfinale) kassiert.

Für nadal war es somit ein perfektes Wochenende, denn neben dem Geburtstag am Samstag und seinem Viertelfinaleinzug am sonntag freute sich der Mallorquiner auch über den Triumph von Real Msdrid in der Champions League gegen Juventus Turin: "Ich bin so happy". Auch sein Landsmann Roberto Bautista Agut, immerhin die Nummer 18 der Welt war am Pfingstsonntag kein echter Gradmesser.

In der Partie um den Sprung ins Achtelfinale trifft der zwölfmalige Grand-Slam-Sieger am Freitag auf Diego Schwartzman aus Argentinien. Nach 54 Minuten nahm Schwartzman dem Favoriten mit der fünften Möglichkeit den ersten Satz im Turnierverlauf ab. Danach musste der Serbe vor den Augen seines neuen Trainers Andre Agassi etwas härter arbeiten, richtig in Gefahr geriet er auf dem Court Susanne Lenglen aber nicht. Dort verfolgte unter anderem Wozniackis Freund, NBA-Basketballer David Lee von den San Antonio Spurs, den Erfolg der ehemaligen Nummer eins.

Bei den Damen qualifizierte sich die Titelverteidigerin mit weit weniger Mühe für das Achtelfinale als ihr Pendant bei den Männern. "Ich denke, Anett hat zwei Sätze lang einfach unglaublich gut gespielt", sagte Muguruza nach ihrem Weiterkommen. Denn Schwartzman steigerte sich wieder und spielte gegen Ende des dritten Satzes sein bestes Tennis. Sie verlor gegen die Tschechin Karolina Pliskova mit 5:7 und 1:6. Das Aus kam auch für Kerber-Bezwingerin Jekaterina Makarowa.

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