Fußball: Hertha-Cupspiel in Rostock nach Randalen unterbrochen

Pavel Dotchev läuft mit den Spielern

Pavel Dotchev läuft mit den Spielern

Das Spiel war zuvor zweimal unterbrochen worden.

Der DFB hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die heftigen Ausschreitungen während des DFB-Pokalspiels zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC haben die erste Runde überschattet.

Die Verantwortlichen beider Klubs waren derweil geschockt und ratlos. "So etwas habe ich noch nie gesehen", erklärte etwa Herthas Trainer Pál Dárdai. In der 76. Minute sogar für 18 Minuten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten Hansa-Anhänger im Rostocker Ostseestadion am Montag ein 2014 gestohlenes Hertha-Banner von 30 Meter Länge verbrannt.

Große Aufruhr nach den Fan-Krawallen im DFB-Pokal. Dort sei einiges diskutiert worden - ein Spielabbruch eingeschlossen, so Ibisevic. Der F.C. Hansa Rostock steht für eine solche ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit und hat diese in den vergangenen Monaten auch im Zuge der Treffen zur Task-Force gelebt und war Teil eines konstruktivem Miteinanders aller Beteiligten. "Deshalb wird es ein Thema sein, das Vereine, Verbände und die Fanlager in den nächsten Wochen beschäftigen wird", betonte Hertha-Manager Michael Preetz. "Diese Freude will sich bei mir nicht einstellen, weil wir viele unschöne Szenen gesehen haben".

Offen bleiben einige Fragen: Wie kamen Unmengen an Pyrotechnik ins Stadion? "Leider gibt es so schwarze Schafe, die alles kaputt machen". Hansa Rostock kündigte in einer Stellungnahme "der Schwere der Verfehlungen angemessene Konsequenzen" und "entsprechende Sanktionen" an.

Hansa-Offizielle hätten die Polizei vor dem Spiel informiert, dass sich das Banner bereits im Stadion befinde, erklärte die Polizei.

Hansas Vorstandschef Robert Marien zeigte sich im NDR Interview von den Vorfällen im Pokalspiel geschockt und ratlos: "Wenn man sieht, dass hier 1.700 Polizisten und über 300 Ordner unterwegs waren, dass Spürhunde und HD-Kameras im Einsatz sind". Auch im Umfeld des Rostocker Ostseestadions sei es während der Abreise der Gästefans ruhig geblieben, sagte eine Sprecherin der Rostocker Polizei.

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