Italiener Agnelli löst Rummenigge ab

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Der Präsident von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, Andrea Agnelli, steht künftig der europäischen Klubvereinigung European Club Association (ECA) vor. Mit ihm an der Spitze hatte die ECA bedeutende Veränderungen im Weltfußball angestoßen. Aus der ECA ist ein starker, ein fairer Partner für die UEFA und FIFA geworden.

Rummenigge (61), der sich am Montag ("Es war mir eine Ehre, mit Ihnen zu arbeiten") bei seinen Mitstreitern verabschiedete, war seit der Gründung der Organisation im Januar 2008 Vorstandsvorsitzender gewesen und wurde seitdem dreimal in seinem Amt bestätigt. "Als wir angefangen haben, hatten wir Visionen - heute können wir stolz sagen, dass wir innerhalb einer Dekade mehr erreicht haben, als wir je zu träumen wagten".

Zuletzt war die Klubvertretung maßgeblich an der Reform der Champions League und Europa League (ab 2018/2019) beteiligt, die deutlich mehr Geld und den vier großen Ligen vier Plätze in der Gruppenphase der Königsklasse garantiert. "Mich macht besonders glücklich, dass wir in den vergangenen zehn Jahren nichts von unserer Solidarität eingebüßt haben", sagte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986: "Die Kleinen verstehen die Großen und die Großen tragen Verantwortung für die Kleinen".

Zusammen mit Agnelli wird Ivan Gazidis (52/FC Arsenal) die ECA-Interessen im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) vertreten. Alle haben mehr Einnahmen erzielt, und wir haben die Solidaritätszahlungen gerade um mehr als 40 Prozent von 199 Millionen auf 284 Millionen Euro gesteigert.