Nordkorea droht mit Vergeltung für US-Druck

Wladimir Putin

China und Südkorea kritisieren Nordkoreas Atomwaffentest scharf

António Guterres, 68, wägt normalerweise seine Worte genau ab, doch jetzt schlug der Politveteran Alarm. Die Stationierung von taktischen Atomwaffen würde die Situation auf der koreanischen Halbinsel zum Zerreißen anspannen und die Gefahr erhöhen, dass ein Fehler oder eine Fehleinschätzung zu einem Atomkrieg eskaliert. Die Krise lastete erneut auf den Märkten in Asien und Europa. Und wie sie immer stärker ihren Waffen und Bündnissen vertrauen.

Als Reaktion auf die amerikanischen Kriegsvorbereitungen verstärken China und Russland ihre militärischen Stellungen. Das habe er den Rivalen "signalisiert".

Eigentlich hatten sich die US-Abgeordneten im Juli darauf verständigt, nach dem Ende der Sommerpause Anfang September neue Strafmassnahmen gegen das kommunistische Land in Erwägung zu ziehen. Der Diplomat rief die USA indirekt auf, Nordkorea entgegen zu kommen. Im Laufe des Tages sollte der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammentreten.

Zudem nutzen die Protagonisten die UN-Bühne, um sich verbal zu attackieren.

Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte den Botschafter Nordkoreas ein. Südkorea hat auf der Grundlage eines 1974 mit den USA geschlossenen Abkommens nicht das Recht, eigene Atomwaffen zu bauen. Der Test habe eine "beispiellose Kraft" entfaltet und sei ein "absoluter Erfolg" gewesen, berichtete das nordkoreanische Staatsfernsehen. "Wir werden auf die barbarische Verschwörung aus Sanktionen und Druck durch die USA mit wirksamen Gegenmaßnahmen antworten", heißt es in einer Erklärung der nordkoreanischen Delegation beim fernöstlichen Wirtschaftsgipfel im russischen Wladiwostok. Das Außenministerium in Pjöngjang unterstellte den USA, eine feindselige Politik und dazu eine "hektische Sanktionskampagne" zu betreiben. Welche Art von Massnahmen ergriffen werden sollen, blieb unklar. Die Vereinigten Staaten drängen auf härtere Sanktionen. Beide sprachen sich für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea aus, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag mitteilte. Sie wollen Nordkorea mit einem Ölembargo belegen und die Auslandvermögen von Diktator Kim Jong Un einfrieren. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hatte zuvor mit "größtmöglichen Sanktionen" gedroht, nachdem Nordkorea am Sonntag nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe getestet hatte. Bislang galt für südkoreanische ballistische Raketen eine Obergrenze von 500 Kilogramm Nutzlast.

Nach dem jüngsten Atomtest Pjöngjangs ringt die internationale Gemeinschaft um den richtigen Umgang mit Nordkorea. Trump sagte, er wolle seine Verhandlungsposition in diesem Konflikt nicht öffentlich machen.

In dem Papier wurden neun Frachtschiffe aufgelistet, die für Nordkorea Ladung aufgenommen haben sollen. Das würde Druck auf die Volksrepublik China ausüben.

Den grössten Teil des Öls für Nordkorea liefert China, gemäss der Nachrichtenagentur Reuters rund 520'000 Tonnen.

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