Frankfurt schafft es nur knapp in den EM-Kader

Dortmund eine von 10 EM-Städten Das sagen Passanten dazu

Dortmund eine von 10 EM-Städten Das sagen Passanten dazu

Das Präsidium des DFB hat mitgeteilt, dass außer Frankfurt noch Berlin (Olympiastadion), München (Allianz Arena), Düsseldorf (Esprit Arena), Stuttgart (Mercedes-Benz Arena), Köln (RheinEnergieStadion), Hamburg (Volksparkstadion), Leipzig (Red Bull Arena), Dortmund (Signal Iduna Park) und Gelsenkirchen (Veltins-Arena) als Spielorte ins Rennen gehen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker sprach von einer "wunderbaren Nachricht".

Die Bewertung hat der DFB auf seiner Homepage öffentlich zur Verfügung gestellt. Der Zuschlag für das Stadion in Müngersdorf "lässt auch mein Herz als Oberbürgermeisterin höher schlagen", sagte Reker. "Diese Stadt und die Region lebt Fußball und das hätten wir Europa auch gern gezeigt, daher sitzt die Enttäuschung schon tief". Hannover ist eine begeisterte Sport- und Fußballstadt und hätte es verdient, dabei zu sein. Die hatte sich bisher erfolglos für die Turniere 2008, 2012 und 2016 beworben.

Der favorisierte DFB muss sich als Ausrichter allerdings noch durchsetzen, denn neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die EURO in sieben Jahren beworben.

"Alle Stadien waren EM-tauglich, keine Arena ist durchgefallen", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel am Freitag. "Der Aufsichtsrat dankt dem gesamten EM-Bewerbungs-Team für die erfolgreiche Arbeit". "Wir möchten am Ende bei der UEFA eine Kandidatur vorlegen, die von großer Begeisterung im ganzen Land getragen wird". Wo bei der übernächsten Europameisterschaft der Ball rollt, wird dann im September 2018 entschieden.

Bremen und Mönchengladbach waren bereits im Vorfeld der WM 2006 leer ausgegangen. Der einzige bisher bekannte Mitwerber ist die Türkei.

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