US-Notenbank leitet Abbau ihres Konjunkturprogramms ein

Federal Reserve Bank in Washington

BildFederal Reserve Bank

Mit Spannung wird jedoch an den Märkten erwartet, wie die Notenbanker in den USA die längerfristige US-Konjunktur sehen und ob sie das Ziel beibehalten, den Leitzins mittelfristig auf ein Niveau von drei Prozent anzuheben.

Durch ihre historisch beispiellosen Konjunkturspritzen hatte die Fed in den Jahren seit der Finanzkrise eine Giga-Bilanz aufgebaut.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins erwartungsgemäß unverändert gelassen. "Allerdings ist der Abbau so gut vorbereitet worden und das Tempo wird so langsam sein, dass es unwahrscheinlich ist, dass er einen großen Einfluss auf die Wirtschaft oder die Finanzmärkte haben wird". Der nun konkreter absehbare Bilanzabbau mindert das Risiko, dass Donald Trump seine geplanten Steuersenkungen mit der Notenpresse finanzieren kann. Der Leitzins bewege sich weiterhin in einem Zielkorridor von 1,00 bis 1,25 Prozent, teilte die Fed nach der Sitzung ihres Offenmarktausschusses in Washington mit. Während die Fed handelt, verzögert die EZB den Exit. Für die Märkte waren die FOMC-Prognosen zum Zinsweg jedoch viel wichtiger.

Darauf deuten Äußerungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen vom Mittwoch nach dem Zinsentscheid der Notenbank hin.

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