Esel-Besitzer haften für Biss in Sportwagen

Der Kläger zeigt die Stelle an seinem Luxus-Sportwagen an dem der Esel zugebissen haben soll

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Damit war die Klage des Autobesitzers erfolgreich.

Mit einem kuriosen Streitfall um einen Esel und einen teuren Sportwagen beschäftigt sich heute das hessische Landgericht Gießen. Wie ein Sprecher mitteilte, war es davon überzeugt, dass der Esel in den Wagen gebissen und dadurch den Schaden verursacht hatte.

Der Sportwagenfahrer wollte Kosten für die Reparatur von den Eselhaltern erstattet bekommen. In der Nähe einer Weide habe er wenden wollen und sei rückwärts gefahren. Sein Tier hatte das Heck eines teuren Sportwagens der Marke McLaren angeknabbert und dabei unter anderem den Lack beschädigt. Ein Zeuge bestätigt die Angaben. In einem Fernsehbericht zeigte der klagende Mann damals Verständnis für Esel "Vitus". Er war auch zuversichtlich, dass die Versicherung der Halter den Schaden begleichen werde.

Zum Prozesstermin war der 50 Jahre alte Geschädigte mit dem Sportwagen angereist. Mit einer Klage will er sich das Geld von dem Halter des Esels wiederholen. Mittlerweile lebt das Tier Medienberichten zufolge bei einem neuen Besitzer. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es kann noch Berufung eingelegt werden.

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